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Der Uhudler - eine Spezialität des Südburgenlands

Im Südburgenland reift ein Wein, wie es ihn nur hier und sonst nirgends in Österreich gibt - "Der Uhudler".
Er kann in allen Betrieben, die mit der auffälligen Uhudler-Fahne gekennzeichnet sind, verkostet werden.

Holen Sie sich den Sommer ins Glas

So einzigartig der Geruch in der Nase ist, so wird erst im Abgang die Säure des Uhudler deutlich. Also, ein perfekter Sommerwein, am besten getrunken auf der Terasse mit guten Freunden.

Das Uhudler-Etikett
Das Uhudler-Etikett

Wo Sie das Original-Uhudler-Etikett finden, ist auch ein originaler und guter Uhudler drin.

Das Gemeinschafts-Etikett dürfen nur Weine verwenden, die einer sensorischen Überprüfung auf Reintönigkeit und Sauberkeit unterzogen wurden.

Ein reines Naturprodukt

Der Uhudler stammt von amerikanischen Reben ab. Er ist ein Direktträger und äußerst resitent gegen die Reblaus und Pilzkrankheiten. Deshalb ist kein chemischer Pflanzenschutz notwendig. Er ist also ein reines Naturprodukt.

Kellerstöckl Fam. Pfeiffer
Geschichte Uhudler - Hochkogel

Vor der Jahrhundertwende wuchsen in diesem Weinbaugebiet Sorten, die den heutigen Edelweinsorten gleichzustellen sind.

Um die Jahrhundertwende wurden diese Standardsorten von der damals in dieser Region erstmals auftretenden Reblaus vernichtet. Bald darauf kamen resistente Sorten aus dem Land, aus dem angeblich die Reblaus eingeschleppt worden war.

Uhudlerviertel am Hochkogel

Die ersten Direktträgersorten in unserem Weinbaugebiet waren "Noah" und "Isabella". Später kamen die Sorten "Elvira", "Concordia" und "Othello" dazu.

In der historischen Entwicklung kam eine Reihe von Motiven und Argumenten gegen die Direktträgerweine zumTragen. Die Frist für Rodung bis auf 25 % der Fläche kam im Jahre 1946.

Verkehrsverbot und Beschränkung auf Haustrunk folgten im Jahre 1961, 1971 die mengenmäßige Obergrenze für Haustrunk. Der Begriff des Haustrunkes wurde im Jahre 1985 aus dem Weingesetz genommen.

Das bedeutete das "Aus" für den Direktträgerwein. Im Jahre 1987 gründeten einige Personen aus den Bezirken Güssing und Jennersdorf den Verein "Freunde des Uhudlers" mit dem Ziel, diesen Wein wieder in den Verkehr zu bringen.

Uhudlervinothek Fam. Wiener

Der in dieser Zeit weit verbreitete Name "Uhudler" für Direktträgerweine wurde 1989 markenrechtlich beim Österreichischen Patentamt angemeldet und rechtlich geschützt.

Die gute und mühevolle Arbeit des Vereines wurde mit der Weingesetznovelle 1992 belohnt.

Der Direktträgerwein konnte mit 1.August 1992 wieder als Tafelwein in Verkehr gebracht werden.

Seit diesem Zeitpunkt erfreut sich das Uhudler Kellerviertel, in dem nur Direktträgersorten zu finden sind, reger Belebung, und altes Kulturgut konnte bewahrt werden.


Artikel von Weinakademiker Werner Grüner



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