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Geschichte Zahlings

Nördlich von Eltendorf, an der Straße zu Kukmirn, liegt der Ortsteil Zahling, der wohl die älteste und farbigste Geschichte aufzuweisen hat. 1935 wurden Funde aus der Steinzeit entdeckt, jedoch wurden keine Funde aus der Bronze- und Eisenzeit entdeckt. Der Ortsname entstand aus „Solar“, der slawischen Bezeichnung für einen Salzbeamten. Zahling war eine Raststätte in dem regen Salzhandel vom Salzkammergut bis zum Südosten.

Hauser Kapelle
13. - 20. Jahrhundert

Die erste urkundliche Erwähnung von Zahling, damals ungarisch als Zolal oder Zolar bezeichnet, war 1346, als Ungarnkönig Ludwig II. im Kukmirner Hotter eine Grenzberichtigung anordnete. Zahling gehörte ebenfalls wie Eltendorf dem Güssinger Kreis an, wodurch sich viele Teile der Geschichte Eltendorfs auf Zahling übertragen lassen. Im Jahr 1428 wird der Ort auch in der Schenkungsurkunde des Königs Sigismund an den Feldherren Ladislaus von Saro erstmals als „Zolaard“ erwähnt.

Der Ortsteil war schon früh eine Pfarre. Sie wird anlässlich einer Visitation im Jahre 1498 erwähnt. Eine zersprungene Glocke im Turm, in der die Jahreszahl 1404 eingraviert wurde, zeugt davon. 1698 wurde Zahling bereits als „Czahlingh“ geführt und im selben Jahr noch die Schreibweise „Zahling“ übernommen. 1799 wurde eine römisch-katholische Schule als Holzhaus errichtet, eine evangelische wurde im Jahr 1856 erbaut.

Ab 1898 musst aufgrund der Magyarisierungspolitik der ungarische Ortsname „Ujkörtvelyes“ verwendet werden.

Kriegerdenkmal Zahling (Quelle: Stangl)
Zweiter Weltkrieg bis Zusammenlegung

Während beider Weltkriege war auch dieser Ort Kampfgebiet. Die Kriege forderten viele Opfer in dem kleinen Ort. Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war für Zahling eine beosnders schwierige. Die Wirtschaft lag darnieder, Bauernhäuser waren zerstört, Vieh ging während des Krieges verloren, Zahling war Besatzungszone.

Wiederaufbau
Die Frauen und wenigen betagten Männer, die nicht in Gefangenschaft waren, begannen mit dem Wiederaufbau der Infrastruktur. So wurde 1951 dann auch der Strom in Zahling eingeleitet. Von 1957 bis 1985 gab es sogar einen Gemischtwarenhandel, bis 1991 auch Gasthäuser. Seit 2010 gibt es wieder ein Gasthaus sowie ein Haubenrestaurant in Zahling.

Zusammenlegung
Mit der Zusammenlegung mit Eltendorf und Königsdorf, wurde Zahling in eine Großgemeinde integriert. Das Gemeindehaus Zahling dient seit der Zusammenlegung als Rüsthaus. Der Gemeindesaal wird nicht nur von der Feuerwehr sondern auch von den Vereinen als Vereinslokal genutzt und bei Wahlen von der Gemeinde selbst als Wahllokal oder für andere Versammlungen verwendet. 1985 wurde das Gemeindehaus aufgestockt und eine Wohnung erreichtet. Bei der Renovierung des Gemeindehauses sowie Rüsthauszubau wurde 2003 im Obergeschoß aus einer, zwei Wohnungen. 1980 - 1982 wurden auch noch der Tennisplatz sowie die Aufbahrungshalle erbaut.

Die Bürgermeister

1971              Zusammenlegung mit der Gemeinde Eltendorf
1962-1970   Johann Gibiser
1955-1962   Rudolf Muhr
1951-1955   Rudolf Löffler
1949-1951   Andreas Decker
1946-1949   Johann Nikles
1946              Franz Feiertag
1945-1946   Franz Fandl




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